ROOM 31 [bristol] E. Hölzl
ROOM 24 U. Egger
ROOM 41 [thermae] E. Hölzl. mit whirlpool auf der Terrasse
ROOM 33 U. Egger
ROOM 42 U. Egger
APPARTEMENT 14 H. Stuppner
ROOM 21 [imperial] E. Hölzl
ROOM 24 U. Egger
ROOM 32 M. Jori
ROOM 11 M. Jori
ROOM 22 U. Egger

Vom Traditionshaus zum Art Hotel

Das Café Imperial ist und war seit dem Erbau im Jahre 1899 eine Institution in Meran. Damals war es ein Delikatessen und Confiserieladen. Im Jahre 1923 wurde das Jugendstilgebäude vom Meraner Chefportier des Grand Hotel Emma Josef Schlechtleitner als Café Westminster im Wiener Stile eröffnet. Mit allabendlicher Pianobegleitung wurde das Westminster bald erstes „Wohnzimmer“ der Stadt, in dem man sich zur stilvollen und kunstsinnigen Unterhaltung traf. Man war nicht nur der einzige Kaffeehausbetrieb dieser Art in der Stadt Meran, sondern trieb seine Ansprüche so weit, dass man sogar eine Wasserprobe nach London schickte, um sich die ideale Teequalität auswählen und nach Meran senden zu lassen. Durch Mithilfe der Erzherzogin von Pistoia, die ihren Cognac gern auf die Kurpromenade serviert bekam, gelang es schlussendlich sogar die heiß begehrte Alkohollizenz zu erwirken. Das Westminster überstand den 2. Weltkrieg als internationaler Treffpunkt kultivierter Bürgerlichkeit nahezu unbeschadet und verlor im Faschismus allein seinen Namen, der den Machthabern zu feindlich „englisch“ klang. So taufte Herr Schlechtleitner eingedenk des legendären Namensvetters in Wien in Café Imperial um. Die faschistischen Machthaber beglückte er so mit einer vermeintlichen Ehrung der imperialistischen Bestrebung Italiens.

Josef Schlechtleitners Sohn Klaus übernahm mit seiner Frau Erna 1971 das Kaffee Imperial und machte eine radikale Neugestaltung. Herbert Kinkeling verwandelte das verstaubte Kaffeehaus in ein trendiges 70er JahreLlokal mit weißen Tulip Chairs und der psychedelisch anmutenden orange – roten Tapete. Im Herbst 2009 schließlich kaufte der Meraner Hotelier Alfred Strohmer das Café Imperial mit der festen Überzeugung das Haus mit wenig Aufwand zu modernisieren und aus den über dem Café liegenden Zimmern eine Dependance für das bestehende Hotel Europa Splendid zu machen. Und doch kam alles anders. Durch die positive Resonanz der MeranerInnen und die intensive Auseinandersetzung mit der interessanten traditionsreichen Geschichte des Hauses erkannte Alfred Strohmer die Möglichkeit etwas Besonderes für die Stadt Meran zu realisieren. In enger Zusammenarbeit mit der nahe gelegenen Galerie für zeitgenössische Kunst „Kunst Meran" und seiner Direktorin Herta Wolf Torggler konnten 3 aus Meran gebürtige Künstler für dieses einzigartige Projekt gewonnen werden. Elisabeth Hölzl, Ulrich Egger und Marcello Jori wurden von Planungsbeginn an in das Sanierungsprojekt eingebunden und schufen ein Gesamtkunstwerk, dessen Spannungsbogen sich durch das ganze Haus zeigt und dem Gast verschiedene Farb – und Stilwelten öffnet. Ausschlaggebend für das Gelingen des Hotelprojektes war nicht zuletzt die Wahl des geeigneten Architekten, Harald Stuppner.

 
 
Liebe ist ewig. Ihr Ausdruck mag sich verändern, niemals ihr Wesen".. [Vincent van Gogh]
Vom Traditionshaus zum Art Hotel
Vom Traditionshaus zum Art Hotel


 

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